Umbau der Kläranlage Grafrath

 
Bauherr: Zweckverband zur Abwasserbeseitigung "Obere Amper", Hauptstraße 64a, 82284 Grafrath - Tel.:08144 7788 Fax: 08144 7718

Planung und Bauleitung: Beratende Ingenieure Dippold und Gerold GmbH, Sembdnerstraße 7, 82110 Germering - Tel.: 089 894143-0 Fax: 089 8941-34

Lage der Kläranlage:
Das Verbandsgebiet liegt ca. 30km westlich, im Landkreis Fürstenfeldbruck. Der Kläranlagenstandort Grafrath liegt nur ca. 5km von der Ausfahrt Inning der Autobahn München - Lindau entfernt und ist über die B 471 zu erreichen
Adresse: Zur Amperschlucht - 82284 Grafrath
Klärwärter H. Sigl Tel.: 08144 7794
Technischer Leiter: Herr Stumbaum Tel.: 08144 7718

Baubeschreibung:
Die bestehende Kläranlage Grafrath des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung Obere Amper wurde 1977 als Belebungsanlage mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung in einer Ausbaugröße von 12.500 EW errichtet. Angesichts der zwischenzeitlich eingeführten Grenzwerte für Stickstoff und Phosphor und neuer Bemessungsverfahren wurde die Anlage im Jahr 1992 nachgerüstet. Es wurde eine Phosphatfällung eingebaut und die Stickstoffelimination durch verfahrenstechnische Änderungen verbessert.
Die Kläranlage soll auf 13.000 EW erweitert werden. Dafür wird der Bau eines zweiten Belebungsbeckens für die vorgeschaltete Denitrifikation erforderlich.
Das vorhandene Rundbecken der Schreiber-Anlage wird zukünftig im wesentlichen zur Nitrifikation genutzt. Das neue Belebungsbecken mit einem Volumen von rund 3.000 Kubikmeter wird als Rechteckbecken ausgeführt, das in vier baugleiche quadratische Kammern unterteilt ist.
Für die Integration des neuen Belebungsbecken müssen die Zulauf- und Rückschlammleitungen umverlegt werden, und die neue verbindende Rohrleitungen und Kanäle gebaut werden.
Für den Bau des neuen Belebungsbeckens muss die vorhandene Lagerhalle mit Garagen abgebaut werden. Es ist vorgesehen, die Lagerhalle an einem neuen Standort wieder auf zu stellen.
Die vorhandenen Schlammstapelbehälter werden zurückgebaut und drei neue baugleiche Schlammstapelbehälter in Betonbauweise und ein Prozesswasserspeicher in Betonbauweise sowie ein Voreindicker errichtet.
An den vorhandenen Bauwerken sind diverse Ergänzungen und Reparaturen durchzuführen.